Oktober 2019


Toulon

15.-16.10.2019  Seit Monaten der erste Regen - dafür aber heftig. Der Tramuntana wird vom Mistral abgelöst und in der Front dazwischen rumpelt und blitzt es ordentlich. Wir verlassen unseren nach Westen offenen Ankerplatz und verlegen uns in die innere Bucht von Toulon. Stadtrundgang, Einkaufen, Wechsel der Gasflasche und ein Besuch bei Harald mit seiner Crew in der Marina von St. Mandrier füllen den Tag. Abends bekommen wir Nachricht, dass unser Segel um 9:30 wieder an den Hafen gebracht wird und so segeln wir um 6:30 mit ordentlich Schub von achtern wieder zurück nach Hyéres.

Der Stolz der französischen Flotte, ein atomgetriebener Flugzeugträger, passiert unseren Ankerplatz

Hyéres

13.-14.10.2019 Gegen 12:30 werfen wir Anker vor dem Hafen von Hyéres. Thierry vom Segelmacher Incidence will unser Segel dort abholen. Supernett von ihm, leider bekommen wir aber keinen Platz und der Ankerplatz ist bei auflandigem Wind mit 20kn nicht wirklich zu empfehlen ;-)  Also verlegen wir uns in eine geschützte Bucht vor Porquerolles - und segeln dann am nächsten Morgen die 5 Meilen zurück in den Hafen. Im 3. Reff und unter voller Fock mit um die 12kn Fahrt, es bläst heftig bis 28kn. Thierry ist schon da, wir machen nur mit einer Heckleine kurz fest an der Tankstelle zur Übergabe und dann segeln - nein sausen - wir in die gut geschützte Bucht von Toulon. Jetzt ist erst mal aufklaren, relaxen und Landgang angesagt. 

  • Ein historischer Waschplatz in der Altstadt

  • Alt & Modern - gekonnt gemischt

  • Stilleben

  • Bei Toulon

  • Am Hafen von Toulon

  • Mistral versus Tramontana

Frankreich in Sicht

12.-13.10.2019 Es ist uns etwas schwer gefallen, den romantischen Platz vor s´Grau zu verlassen, aber der Wetterbericht hat nun mal das Sagen. Und es war gut, darauf zu hören - es wurde die schnellste und angenehmste Überfahrt bisher - ein 200 Meilen ETMAL, die ersten 170 bei sanfter Welle und Wind zwischen 13 und 16kn, nahe der Küste wurde es dann ruppiger mit sehr kurzer harter Welle. Von Code D bis 2. Reff im Groß das ganze Segelprogramm. Diesmal haben wir einen echten Wachwechsel gemacht, Silvia bis 2:45, Jürgen den Rest. Ich finde es erholsamer, als die 20min Kurzschlafvariante.

Das Klima hat sich drastisch gewandelt, vom sonnigen Spätsommer mit 28° Luft- und 24° Wassertemperatur zu grauen 20° in Luft und Wasser. Aber das wird auch wieder besser, hoffen wir.

Bei schlechtem Wetter strahlt das Mädel noch heller ;-)

200 Meilen

11.10.2019 Morgen früh setzen wir Segel für die dritte Etappe und nehmen Kurs auf Toulon. Die Vorhersage ist gut und wir hoffen auf eine flotte Überfahrt, überwiegend mit Halbwind in etwa 26h.  Tomorrow morning we plan to set sail for Toulon. The forecast promises a nice 26h ride with moderate waves and half wind most of the time.

In Mahon, am Ankerplatz hinter der Lazaretto Insel haben wir gleich zwei Bekannte wieder getroffen, die Vast auf Ihrem Weg nach La Grande Motte und die Frida auf dem Weg nach Valencia. Alle zusammen hatten wir einen wunderbaren Abend auf der Frida, Hangover inklusive ;-) Gute Reise Euch! Back in Mahon, at the anchorage behind the Lazaretto Island, by Chance we met two Friends again: the Vast on her way to La Grande Motte and Frida on her way to Valencia. We enjoyed a great evening alltogether on Frida - hangover inclusive ;-)  Wish you all a good onward journey!

Spätsommer Sundowner

Drei Etappen

Von St. Ponca umrunden wir die Südspitze Mallorcas und finden Unterschlupf in der Cala Mondrago, einer der ganz wenigen Buchten an der Ostseite, in denen man noch ankern darf. Dass ganz in der Nähe ein Schwimmbad für Silvia ist, stellt keinen Nachteil dar. Sobald der Wind es zulässt, werden wir dann den Schlag nach Mahon und von dort nach Toulon zum Segelmacher Incidence angehen. Morgen sieht es so aus, als ob wir mit Geduld, Code D und vielleicht etwas Flautenschieber bis Mahon kommen, am Sonntag könnte es weitergehen, wenn der Wetterbericht bei seiner Meinung bleibt. Vielleicht zieht uns aber auch Menorca noch einmal so in seinen Bann, dass wir das verschieben.

In der Cala Mondrago - der Himmel brennt

Wiedersehen auf Mallorca

Fast 20 Jahre habe ich mit Monika zusammengearbeitet, jetzt haben wir beide Zeit, das Leben zu genießen. Monika ist mit ihrem Partner Egon häufiger auf der Insel und diesmal klappt es: Wir treffen uns in der Bucht von St. Ponca, machen einen kleinen "Ausritt" auf dem graskarpfen und beschließen den Abend in einem schönen Steakhouse. Freut mich sehr, dass das geklappt hat, schön war´s mit Euch!

Eine Woche mit Walle

Nachdem Silvia am 5.10. in Palma wieder auf´s Boot kam und Walle die Heimreise antreten musste, mache ich es heute ganz kurz und lasse vor allem die Bilder sprechen. Wir hatten auf unserer Route Alicante - Formentera - Ibiza - Mallorca einige sehr schöne Spätsommertage. Das Wasser ist mit 25° wunderbar warm und auch die Abende laden noch zum draußen Sitzen ein. Auf Ibiza fühlten wir uns superwohl, einige Buchten auf der Westseite haben noch etwas Hippieflair bewahrt. Die Überfahrt nach Mallorca durchgehend unter Code D brachte traumhaftes Segeln - und die Woche war für Walle viel zu schnell wieder um. Schön, dass Du hier warst! Ich habe mich natürlich auf Silvia gefreut und dank des mitgebrachten Ersatzrechners geht es nun endlich wieder weiter mit der Website.

Ibiza - klicke das Bild
Besondere Erwähnung verdient die von Walle mitgebachte Seglerschokolade: dunkel, mit Whisky, Chili, Blattgold und anderen köstlichen Zutaten, ein absoluter Traum!
Einfahrt in die Bucht von Palma
Dehnübungen
Bei St. Antony

September 2019


Cartagena - Formentera - Computerprobleme

Am 25.9. ist Jürgen zurück zum Boot nach Cartagena geflogen. Die Simmerringe der beiden Saildrives wurden ersetzt und dann ging es ab nach Alicante. Seit Samstagmorgen ist nun Walle mit an Bord und gemeinsam sind wir heute am 29.9 mit Rauschefahrt ständig über 9kn auf dem Weg nach Formentera. Leider ist auf dem Bordcomputer das Erstellen der Website gestört und funktioniert gerade nur mit Remoteverbindung nach D. Es gibt also erst mal wenig Text und keine Bilder.

Egon

Wir nutzen die Zeit zuhause vor allem für die Familie: Egon kommt für eine knappe Woche nach Augsburg und wir unternehmen eine ganze Menge Dinge: Radtouren rund um Augsburg, ein Besuch im MAN Museum sowie der Fugger & Welser Ausstellung und nicht zuletzt gibt es wieder einen Computerkurs ;-)  Primarily we use our time @ home for the Family. Egon comes for almost a week and we are quite active, exploring Augsburgs vicinity.

Mit dem Radl nach Pöttmes
Jürgen an der "Harfe"

Nymphenburg

13.9.19 Auf dem Weg in den Urlaub kommen Silvias Eltern für einen Tag vorbei und bei bestem Spätsommerwetter besichtigen wir das Schloss der Bayrischen Dynastien in München. Silvias parents make a stopvover for a day on their way to their vacation in Bavaria. Using the "Indian summer" like weather, we visit the Nymphenburg emperors residence and park in Munich.

Zwei Wochen

11.9.2019 Verschiedene Termine rufen uns nach Deutschland zurück und wir lassen den graskarpfen für diese Zeit in Cartagena. Various reasons call us back to Germany and we leave the boat for this period in Cartagena again.

Morgensport im Hafen
La Azohía vor Cartagena
Abendstimmung
 

Ein Gentlemen tut so etwas nicht

8.9.2019 Der dritte Tag auf der Kreuz. "Gentlemen don´t sail upwind" - und das mit gutem Grund. Der graskarpfen schlägt sich wacker, aber schönes Segeln ist anders. Dummerweise haben wir uns auf Cartagena als Ziel festgelegt. Wir fliegen am 11.9 von Alicante nach D und haben in Cartagena einen Platz für das Boot gebucht. Das bedeutet jetzt 12h Tage, davon die Hälfte der Zeit genau gegen die Welle, also Achterbahn. Wieder einmal werden wir darin bestätigt, dass man solche Planungen entweder mit großen Puffer, oder nur 2-3 Tage im Voraus machen sollte. Hoffentlich verlässt uns auf den letzten 30 Meilen nicht der gute Wind, unser Code 0 hat schlapp gemacht (kleiner Riss) und muss zum Segelmacher. The third day tacking. "Gentlemen don't sail upwind" - with good reason. Graskarpfen behaves well, but beautiful sailing is different. Unfortunately, we have a fixed  deadline to meet. Now we have to sail 12hrs a day against wind and waves.

Weiter nach Osten

4.9.2019 Nachdem Frank ab Malaga wieder nach Deutschland geflogen ist, geht die Reise Richtung Osten weiter. Das Klima ist sehr angenehm, wir können draußen schlafen und räumen unser Bett selbst zum Segeln nicht mehr weg.  Den ersten Tag fuhren wir mangels Wind mit Maschinenunterstützung und waren sehr froh, nach einigen Stunden Langeweile am Ende einen sehr schönen Strand gefunden zu haben. Schwimmen, Schnocheln, Wandern - alles geht hier, es ist wunderbar. Und auch noch guter Internetempfang von der Strandkneipe für einen abendlichen Tatort, was will man mehr. Da sich auch am nächsten Tag noch kein Wind einstellen wollte, haben wir beschlossen zu bleiben. Jürgen hat seinen Putzfimmel ausgelebt und das Unterwasserschiff gereinigt, Silvia wieder ein paar Kilometer Freiwasser geschwommen.  Abends hat uns die Guardia Civil aus dem Natuschutzgebiet "verscheucht", allerdings sehr freundlich und 500m verholen haben ihnen gereicht.  After Frank has flown back to Germany,  the journey continues eastwards. The climate is very comfortable, we can sleep outside and do not even leave our bed for sailing. At the end of the first day, we a very beautiful beach. Swimming, snorkeling, hiking - here we can do everything we like.

August 2019


Besuch

Den zwei Segeltagen folgen 48h Flaute, die wir mit Fahrt unter Motor, politischen Diskussionen, Landgang in Marbella und einigen Stunden Wakeboarding verbringen. Gutes Essen und Trinken nicht zu vergessen. Frank schafft es nach den üblichen frustrierenden ersten Startversuchen aus dem Wasser und kommt ins Fahren, Jürgen schafft es endlich auch, dem Wakeboard ein paar Slalomkurven abzuringen. Die Zeit verging im Flug, wir haben viel gelacht und zu schnell müssen wir schon wieder Tschüss sagen.

  • Abschiedsessen

  • Segelwechsel vor Gibraltar

  • Der Windmacher

  • Cool: Familien grillen am Strand von Marbella

  • Marbella

(Non) plus ultra

Hier geht es nicht weiter - non plus ultra, das war das Verdikt der Antike in Bezug auf das Mittelmeer. Das befahrbare Gebiet endete an den Säulen des Herakles, den Felsen von Ceuta und Gibraltar.  Die Spanier wussten es später natürlich besser und haben das sogar in ihrem Staatswappen festgehalten: plus ultra - es geht sehr wohl weiter! You can´t go on from here - non plus ultra - that was the verdict of antiquity in relation to the Mediterranean. The navigable area ended at the pillars of Heracles, the rocks of Ceuta and Gibraltar. Of course, the Spaniards knew better later and even recorded this in their state coat of arms: plus ultra - it continues to go well!  

Frank hat uns für 5 Tage besucht und wir haben ihn in Malaga vom Flughafen abgeholt. Was nun tun, mit 4 Segeltagen, davon wohl nur die ersten beiden mit Wind? Wir beschließen kurzerhand nach Afrika zu gehen und nehmen Kurs auf Ceuta. Von Fuengirola aus nur etwa 50 Meilen, die wir zunächst in Schleichfahrt, ab der Hälfte immerhin mit 7-8kn absolvieren. Eine spannende Fahrt, denn die Temperatur sinkt permanent, die Sicht wird schlechter und ab der südlichen Hälfte des Hauptfahrwassers sehen wir die Schiffe nur noch auf AIS und Radar. Der Nebel verdichtet sich und zeitweise haben wir wohl unter 100m Sicht. Die Nebelhörner hören sich unheimlich und unwirklich an - irgendwie ist es auch wieder sehr schön. Zwei Meilen vor Ceuta reißt dann das Gewölk auf und wir sehen die Schnellfähren und das Land wieder.  Frank visited us for 5 days and we picked him up in Malaga from the airport. What to do now, with 4 sailing days, of which only the first two with wind? We decide to go to Africa and set course for Ceuta. From Fuengirola only about 50 miles, which we first at crawl, from the half at least with 7-8kn graduate. An exciting ride, because the temperature is constantly decreasing, the visibility is getting worse and from the southern half of the main fairway we only see the ships on AIS and radar. The fog thickens and at times we have under 100m visibility. The foghorns sound uncanny and unreal - somehow it's very nice again. Two miles before Ceuta, then the clouds break open and we see the fast ferries and the country again.

 

Die Säulen des Herakles

Ceuta

Die Marina ist freundlich, wir funken sie an und obwohl die Verständigung nur so ungefähr klappt, verstehen wir, dass wir wohl kommen dürfen. Wir bekommen einen guten Platz an Moorings und machen uns neugierig sofort auf den Weg in die Stadt. Die Innenstadt ist schön, man sieht, dass diese Sonderwirtschaftszone ihr Geschäftsmodell gefunden hat. In die armen Viertel, die Souks gehen wir nicht, es wäre abends wohl auch nicht sehr klug. Am nächsten Morgen setzen wir unsere Erkundungsgänge fort, leider erfahren wir dann im Büro der Marina, dass bei Abreise nach 12:00 ein ganzer Tag zu bezahlen ist. Das geht fairer, zumal wir erst um 19:00 gekommen sind. Also Leinen los um 11:50, noch mal kurzer Tauchgang wegen eingefangener Mooringleine die einfach nicht absinken wollte, und dann eine wunderbare Fahrt unter Code 0 über das Verkehrstrennungsgebiet nach Gibraltar. Wir sehen einen Hai und zahlreiche Delfine, das Gastprogramm funktioniert ;-)  The marina is friendly, we spark it and although the communication works just about so, we understand that we may come. We get a good spot at Moorings and curiously get on the way to the city. The city center is beautiful, you can see that this special economic zone has found its business model. In the poor neighborhoods, the souks we do not go, it would not be very wise in the evening. The next morning we continue our exploration, unfortunately, we then learn in the office of the marina, that at departure after 12:00 a full day to pay. This is fairer, especially since we have arrived at 19:00. So leash at 11:50, another short dive because of captured mooring line that just did not want to sink, and then a wonderful ride under code 0 on the traffic separation area to Gibraltar. We see a shark and numerous dolphins, the guest program works ;-)

Erste Sicht nach dem Nebel
Eingesammelte Schmugglerboote
Afrika!
In der Marina Herkules

The Apple Evolution - or: Apple sucks

Es wird in Cupertino wohl niemand lesen, aber dennoch: Das IPhone X ist für Segler absoluter Schrott - zumindest in der Europa Version. Winni hatte sich schon immer über sein GPS gewundert, Jürgen sein X schon mal ohne Erfolg umgetauscht. Nun hatten wir mehrere Generationen des IPhone an Bord: 6s & 7 & X. Das 6er liefert exakte GPS Positionen, das 7er springt schon ein wenig umher und das 10er ist für Navigation völlig unbrauchbar, es springt bis 30m in der Position. Für Ankeralarm fatal, aber auch im Verkehr an Kreuzungen oft der Grund für plötzliche Neuberechnung der Route. Es gibt das X wohl in der Version 1865 (USA & China), die funktioniert und in der Version 1901 (Europa), die kann man vergessen.

X - 7 - 6 oder Unbrauchbar - Mittelmäßig - Exzellent

Es wäre interessant zu erfahren, warum Apple meint, man könne das teuerste am Markt befindliche Handy mit einem großen Defizit bei einer der wichtigsten Funktionen verkaufen. Wir werden es noch mal im Shop versuchen, einen Tausch auf eine funktionierende Version durchzusetzen, ansonsten bleibt wohl nur mehr Publizität, Huawei oder Samsung.

Von Cadiz bis Gibraltar mit Irmi & Winni

22.8.2019 Mit dem Mietwagen, den wir für Sevilla hatten, holen wir unsere Laimeringer Freunde am Flughafen von Jerez de la Frontera, der Hauptstadt des Sherry, ab. Sie haben 4 Segeltage Zeit, deshalb haben wir uns nur die 80sm bis Gibraltar vorgenommen. Eine gute Entscheidung, wie sich schnell herausstellt, denn ausgerechnet während der kommenden 3 Tage bläst der Levante, also der Ostwind heftig durch das Nadelöhr der Gibraltar Strait und wir müssen die gesamte Strecke gegen Wind und Welle ansegeln. Am ersten Tag nehmen wir uns nur die 15sm bis Porto Petri vor, segeln früh los, um den noch etwas schwächeren Wind zu nutzen und schaffen das Stück am Vormittag. Leider hat Jürgen vergessen, dass in der Einfahrt eine nur 1,5m tiefe Barre ist und um 13:00 Ebbe - zu flach und riskant bei dieser Welle. Also lassen wir uns bis um 17:00 am Anker duchschütteln, bis wieder eine sichere Tiefe zur Durchfahrt erreicht ist. Und wir haben 3m Tiefe, der Wind drückt das Wasser nach Norden und spendiert einen weiteren Meter Sicherheit, wir hätten es also auch früher machen können. Better safe than sorry. With the rental car we had for Seville, we pick up our Laimeringer friends at the airport of Jerez de la Frontera, the capital of sherry. They have 4 sailing days, so we only went for the 80sm to Gibraltar. A good decision, as it quickly turns out, because of course during the next 3 days the Levante, ie the east wind blows violently through the bottleneck of the Gibraltar Strait and we have to sail the entire route against wind and wave. On the first day we take only the 15sm to Porto Petri, sail early to take advantage of the even weaker wind and make the piece in the morning. Unfortunately, Jürgen has forgotten that in the driveway is only 1.5m deep barre and at 13:00 low tide - too shallow and risky in this wave. So we let ourselves shake at anchor until 17:00 until a safe depth to the passage is reached again. And we have 3m depth, the wind pushes the water to the north and provides another meter of safety, so we could have done it sooner. Better safe than sorry.

Wir genießen ein schönes Abendessen in Porto Petri und verlassen am nächsten Morgen den Fluss bei ablaufendem Wasser. Im dritten Reff kämpfen wir uns nach Südosten gegen 25kn Wind und eine recht ruppige Welle. Kein Problem für unseren graskarpfen, aber die Crew wird ganz schön durchgeschüttelt.  Nach 5h beschließen wir, nicht bis Tarifa zu segeln und in Barbate Schutz zu suchen. Kurz vor dem Hafen begegnet uns noch ein deutsches Motorboot, das mit den Wellen dann doch deutlich mehr zu kämpfen hat. We enjoy a nice dinner in Porto Petri and leave the river the next morning with running water. In the third reef we fight to the southeast against 25kn wind and a quite rough wave. No problem for our grass carp, but the crew gets shaken up. After 5h we decide not to sail to Tarifa and seek shelter in Barbate. Shortly before the harbor, we meet a German motorboat, which has to fight much more with the waves.

Motorboot in der Welle vor Barbate

Barbate hat einen überschaubaren Charme, die Stadt lebte früher vom Thunfisch, heute von Tourismus und es wird gemunkelt, auch vom Schmuggel mit Marokko, das wir gut in 25sm Entfernung sehen können. Am nächsten Morgen geht es weiter, immer nah an der Küste entlang, dort sind die Wellen kleiner. Etwa 10 Meilen vor Tarifa streichen wir die Segel und bemühen unsere beiden Volvos, ist doch deutlich angenehmer nah am Strand - und es gibt mehr zu sehen. Vor Tarifa ankern wir in der Düse bei 30kn Wind aber ohne Welle, kochen und essen gut zu Mittag und gehen dann die restlichen 15 Meilen nach Gibraltar an. Kurz nach der Meerenge reduziert sich der Wind auf komode 20kn, die Strömung schiebt mit 1,5kn nach Osten und wir segeln bei wunderbaren Verhältnissen bis in die Buch von Algeciras.

Der Affenfelsen mit Wolkenkäppi - oder angewandte Strömungslehre und Thermodynamik ;-)
Am Ankerplatz vor der Marina Alcaidesa

Am ersten Abend beehren wir La Linea mit einem Besuch und finden nach einigem Suchen auch eine ganz nette Bar mit Dachterasse. Montag geht es dann in die Stadt Gibraltar und unsere Freunde besichtigen natürlich den Affenfelsen, wir tingeln derweil durch die Stadt und kaufen Ersatz für Jürgens durchgescheuerte kurze Hose. Noch ein Snack und dann ist es auch gut mit der Touristenhochburg. Zum Abschluß des Tages ist Winni so nett und stillt Jürgens Bewegungsdrang durch eine kurze Tour mit dem Wakeboard hinter dem Dhingi.

Es heißt, dass pro Nacht etwa 10 Schmugglerboote Europa mit Cannabisprodukten und Kokain versorgen, die mit extremer Motorisierung der Polizei in der Regel davonfahren. Wir wissen nicht genau, was da in der ersten Nacht an uns vorbeigefahren ist, aber es war lang, schwarz und unbeleuchtet und der Motor klang nach ein paar hundert PS. In der zweiten Nacht gab es dann sogar eine kleine Verfolgungsfahrt zu sehen, der Ausgang blieb für uns aber in beiderlei Sinn im Dunkeln. 

Oben eine typische Szene: Warten vor der Landebahn, die die Strasse von La Linea nach Gibraltar durchschneidet.

Tja, und dann war die Zeit auch schon um. Schön, dass Ihr gekommen seid, gerne wieder und liebe Grüße nach Laimering!

Sevilla

20.-21.8.2019 In Porto Sherry spendieren wir graskarpfen 2 Nächte in der Marina und uns damit die Freiheit, ins Landesinnere reisen zu können. Mit einem kleinen Mietwagen geht es in gut 1 1/2 Stunden nach Sevilla. Die Stadt ist ein Traum, die Dichte an phänomenalen Gebäuden aus vielen Jahrhunderten beeindruckt und die Atmosphäre der kleinen Gassen und Restaurants ist einzigartig. Der Reichtum der Stadt geht zurück bis in die Zeit der Mauren, die hier prächtig repräsentierten und auch die Conquistadoren und das geraubte Gold aus Süd- und Mittelamerika haben zum Bau der Stadt beigetragen. Gekonnt kombiniert geben moderne Architektur und die Historie der Stadt von heute ein unverwechselbares Gesicht. Im Hochsommer tritt allerdings bei fast 40°C die völlige Erschöpfung recht schnell ein, so dass wir an unseren 2 Tagen nur einen kleinen Ausschnitt zu sehen bekamen.

Alcazar - maurische Architektur im Kern, erweitert bis in barocke Zeiten

Der Metropol Parasol von Jürgen Mayer über den Dächern der Stadt

Impressionen aus Sevilla

 

Stierkampf

Sevilla ist wahrscheinlich die Hochburg des Stierkampfes - oder der Stierkampfkunst, die man hier sagt. Eine Führung durch die traditionsreiche Arena bringt uns die Geschichte und Rituale näher und lässt uns ein wenig mitfühlen, wie das Publikum in den verschiedenen Phasen des Kampfes empfindet und mit welch existentiellen Gedanken der Matador das große Rund betritt - für das martialische Ritual, das nicht immer gut für ihn ausgehen muss.

Rio Guadalquivir und Doñana Reservat

19.8.2019 Ein paar Stunden östlich von Mazagon mündet der Rio Guadalquivir in den Atlantik, nachdem er weite Teile Andalusiens bewässert hat und durch die Städte Cordoba und Sevilla geflossen ist. Wir segeln bei bestem Wind ca. 5 Meilen den Fluß hinauf und ankern am Rande des Fahrwassers bei 2kn Strömung vor dem riesigen Doñana Reservat. Die Szenerie könnte auch in Afrika oder Südamerika sein, wir fühlen uns gar nicht mehr wie in Europa. Am nächsten Morgen machen wir einen Ausflug mit dem Beiboot den Fluß hinauf zu einem Anleger. Leider dürfen wir nicht in das Naturschutzgebiet: Betreten streng verboten, Strafe sehr teuer. Zum Schutz der Tiere und der Pflanzen? Oder der Unternehmen, die geführte Touren mit dem Jeep anbieten - in Kolonne mit vielen Fahrzeugen! Nun denn. Stattdessen fahren wir wieder flußabwärts nach San Luca di Barrameda, einer Stadt mit südamerikanischem Flair. Hier könnte man verweilen, aber wir haben uns mit Irmi und Winni verabredet und müssen deshalb weiter nach Porto Sherry bei Cadiz.

Am Rio Guadalquivir

1977

18.8.2019 Vor 42 Jahren ging die erste Fahrt mit dem eigenen Auto nach Südspanien. Alles Landstraße, durch die Cevennen, über Andorra, Madrid, Cordoba und Sevilla nach Mazagon. Unser Käfer und Freunde mit dem R4, den größten Teil der Strecke sind wir quasi Rennen gefahren, so wie man das mit 18 halt macht. Autofahren haben wir gelernt dabei. Heute ist die Küste immer noch so schön und erstaunlich menschenleer, sobald man ein wenig weiter vom Ort entfernt ist. Wir hatten es dabei leicht, haben einfach vor der Küste geankert und sind mit dem Dinghy an Land gefahren. 42 years ago, our first trip with a beetle and friends with an R4 went from Hanau in Germany to southern Spain. Great to be here again.

2x2

17.8.2019 Zwei Tage und zwei Doppelstunden Kitesurfen am Strand von Ayamonte und endlich klappt es einigermaßen: Höhe laufen, Bodydrag und sogar mal den Kite aus dem Wasser neu starten. Es ist anstrengend aber vieeeel schöner als Windsurfen. Danke Pablo für den guten Unterricht. Two days and two double hours kitesurf lessons at the Ayamonte beach and eventually some progress:  Gaining room windwards, bodydrag and at least once restarting the kite from the water. Ist strenenous but much nicer than Windsurfing. Thank you Pablo for the good instruction.

Yipeeh ...
Bruchlandung
Läuft …
Restart

Pause

13.8.2019 Wir ankern im Rio Guadiana, fast genau auf der Grenze und haben die Wahl zwischen zwei Zeitzonen und Kulturen, je nachdem auf welcher Seite wir mit dem Dinghy anlegen. Silvia hat hier eines der bisher besten Schwimmbäder zum Trainieren gefunden und Jürgen wird sich heute Nachmittag mit Kitesurfen versuchen. Neben uns ankern zwei weitere Boote unter deutscher Flagge und wir verbringen einen netten Abend mit Bernd von der Tartaruga und Sybille und Bo von der SYBO.  We dropped our anchor almost on the border of Portugal and Spain in the middle of Rio Guadiana. Now we have a choice between two timezones and cultures every day. Silvia found a very good sports pool on the spanish side and Jürgen will take some kitesurfing lessons at the beach of Isla Canela. Next to us are two more boats under German flag and we spend a nice evening with Bernd from Tartaruga and Sybille and Bo from SYBO.

Im Land der Korkeichen
Mértola

Wieder zu Zweit

12.8.2019 Nach einer guten Woche Cruisen entlang des Algarve-Zeugs - einschließlich einer wilden Disko-Nacht in unserer Nachbarschaft vor Albufeira - sagen wir adiós zu Enrico und Dominika. Wir mieten ein Auto, bringen sie morgens um 5:00 in stockfinsterer Nacht mit Dinghy und Auto zum Flughafen von Faro. Nach einem kurzen Nickerchen hängen wir einen Tagesausflug in das portugiesische Inland dran. Durch wunderschöne Berglandschaften mit Korkeichen im Süden und Steppe im Norden fahren wir bis Mértola am Rio Guadiana und dann nach Süden zurück über die Brücke von Ayamonte nach Faro. After a good week cruising from Faro to Lagos and back - including a hot Disco night on the water from surrounding boats - we say goodbye to Dominika & Enrico. We rent a car and while ist still pitchdark 5am we drive them by Dinghy and car to the airport. A few hours later we  do a tour by car northeast to Mértola, a wonderful historical town with castle at the rim of the Guadiana river.

Adiós Bella y Bello
"Wassermusik", aber nicht von Händel  "Watermusic", but not from Händel
Touristenbespaßung in Albufeira

Das "Algarve Zeugs"

9.8.2019 Lagos am Morgen nach dem Regen. Einfach schön. Und wir hatten unseren Spaß, Enrico hat sich geografisch etwas orientiert und seitdem heißt die Gegend bei uns wie die Überschrift. Lagos, late morning after some rain. Since  Enrico performed  some geografical studies, the area is named this "Algarve something".

Spielzeug

11.8.2019 In der Bucht von Faro haben wir mal wieder das Wakeboard ausgepackt. Enrico kam beim ersten Startversuch aus dem Wasser und was soll ich sagen, er kann es einfach. We anchor next to la Isla Culatra and get the toys out. Enrico is doing really great on the wakeboard and ist amazing, that the 15hp outboard engine is enough to pull him out from the water.

  • Vor dem Start

  • Los geht´s

  • Gestanden

  • Locker ….

  • Dynamisch

  • Und saubere Landung am Katamaran

Willkommen an Bord!

Es gibt etwas zu feiern

Der achtzigste Geburtstag unseres Segelfreundes Juan und die goldene Hochzeit von Silvias Eltern lagen nahe beisammen und haben uns neben anderen Erledigungen wieder nach Deutschland gebracht. Silvia ist eine Woche früher geflogen und hat die graskarpfen Crew in Frankfurt bei Juan vertreten, um danach von Augsburg mit dem Fahrrad die Reise in die Eifel anzutreten. Jürgen ist später mit Egon dazugestoßen und ab Rüdesheim am Rhein ging es dann mit den Rädern zu Dritt weiter. Die erste Zwischenstation war Koblenz, die zweite Bonn, wo wir bei Silvias Freundin Tanja sehr herzlich aufgenommen wurden. In der Eifel hat Silvia dann alte Freunde besucht, Egon und Jürgen haben die Verwandtschaft in Köln "überfallen".  Egon hat bei seiner Schwester Irmgard übernachtet, Jürgen bei seiner "kleinen" Kusine Regine. Wir sind sogar noch zum Segeln gekommen, Patrick hat am Rursee seit Neuestem ein Segelboot und wir haben einen schönen Nachmittag lang mit den turbulenten Winden des kurvenreichen Stausees spielen können. Schlussendlich dann großes Familientreffen auf der Goldhochzeit und am Sonntag die "Heimreise" zum graskarpfen, gemeinsam mit Enrico und Dominika.  Time to celebrate: The 80´s birthday of Juan and the golden marriage anniversary of Silvias parents together with some other obligations made us fly home for some days. Silvia took the challenge of 700km from Augsburg to Heimbach on her bycicle. Egon and Jürgen joined her halfway and two days we cycled together the shores of the rhine river. We met several friends and family members underway.

Feierlaune

Imkerei

Silvias Eltern sind seit vielen Jahren aktive Imker, und haben schon viele Tonnen Honig von emsigen Bienen sammeln lassen. Peter gibt sein Wissen in Kursen weiter und hat uns heute einen kleinen Einblick in die Arbeit der Bienen und die Imkerei gegeben. Silvias parents do beekeeping since a long time and their bees have collected tons of honey over years. Peter is forwarding his experience in courses for new beekeepers and today we got a quick lesson too.

Für den Eigenbedarf haben wir vorgesorgt
Nachwuchsimker?
Der Lehrmeister

Süßwasser-Segelpartie

Das neue Boot
Leichte Skepsis kann er nicht verbergen ;-)
Vorbereitungen
Über den Rhein
Bruder & Schwester
Gute Laune in Bacharach
Los geht´s

Juli 2019


Noch ein Stück Algarve

In Lagos treffen sich die Que Mas und graskarpfen wieder. Wir werden von einem Freund Tom´s zu gigantischen Steaks an Land eingeladen und haben einen sehr netten Carnivorenabend. Am nächsten Tag dann ein Stück weiter die Küste nach Osten entlang, eigentlich wollten wir nach Faro, aber nach 10sm mal wieder Windstille. Wir ankern vor den pittoresken Felsen der Algarve, graskarpfen leider über solchen im Wasser. An nächsten Morgen ging dann erst mal gar nichts mit Anker hissen, Tom hat mit heldenhafter  Brachialgewalt inclusive Stemmeisen den störenden Felsen abgetragen, während Jürgen den graskarpfen über seinen Luftblasen und ohne Spannung auf der Kette stabilisiert hat. So war der Weg frei, für die weitere Fahrt nach Faro - bei perfektem Wind und wenig Welle, Cruisen vom Feinsten. Und jetzt ist erst mal ein paar Tage Sendepause, verschiedene Anlässe in Deutschland rufen und Jürgen besteigt gleich den Flieger in Faro.  In Lagos Que Mas and graskarpfen meet again. A friend of Tom invites us for some gigantic and delicious Steaks, thank you Klaus! Next day there is some breeze and we move on for about 10 miles, until the wind ceases again - no problem we anchor in front of some pittoresque rocks along the Algarve coast. Unfortunately, graskarpfen anchors above some rocks and next morning the anchor is stuck. Tom bravely dives with his scuba equipment and after breaking off some rock under where the chain got stuck, we´re free to move on for Faro. Now Jürgen sits at the Airport of faro and is waiting for his flight to some family affairs in Germany. 

 

Ein herrlicher Segeltag auf dem Weg nach Faro
Höhle an der Algarve
 
Abendstimmung vor Lagos mit Outremer 55 light als Nachbarn

... und weiter bis Lagos

Mit wechselnden Winden geht es eher langsam nach Sagres, vorbei an eindrucksvollen Klippen. Ein paar Stunden Stop vor der großen Sandbucht, ein Eis an Land und dann ist der Wind einfach zu verführerisch, das Eisen muß noch mal aus dem Sand und während ich diese Zeilen schreibe, segelt graskarpfen unter Vollzeug mit 8-10kn in jetzt ruhigem Wasser in den Abend .  With changing winds I slowly sail to Sagres and drop anchor there for a few hours, cleaning the boat and having an icecream at the beach. Then the wind is too tempting to stay however and while I´m writing these lines, graskarpfen is sailing in perfectly flat waters with 8-10kn to Lagos.

Arrifana

Zurück Richtung Süden

19.7.2019 An unserem letzten Abend, bevor Silvia für 2 Wochen nach D fliegt, haben wir António aus Lissabon zu Gast. Er hat ein Boot hier in der Marina liegen und sich für graskarpfen begeistert. Er ist ein echter Kenner der Outremer Szene und kann über sehr viele Schiffe und Crews etwas erzählen. Letztlich laden wir ihn ein, Jürgen übers Wochenende auf dem Weg Richtung Sines zu begleiten. Wir haben gut zwei Tage viel Spaß miteinander, António bringt guten Wein, Käse und Salami vom Wildschwein mit, alles köstlich. Und er hat einen wichtigen Tipp für das Trimmen des Code D: Auf Vorwindkursen das Vorliek öffnen! Hätte ich wissen sollen, wirkt hervorragend. Wir segeln von Lissabon nach Sesimbra und dann in die Bucht von Setubal. Unglaublich, wie viele Delfine uns hier begegnen. Am nächsten Tag dann Rauschefahrt unter Idealbedingungen - 15kn am Wind mit wenig Welle - nach Sines. Da der Wetterbericht für Montag wenig Wind verspricht, entschliesse ich mich, nach dem Goodbye für António (schön, dass Du mitgekommen bist!!) noch bis Sagres weiterzusegeln. Dieses Unterfangen wird aber leider gestoppt, zwei Stunden später wird der Wind abgestellt, habe wohl zu wenig in den Klingelbeutel getan und ich motore noch eine Weile in die Bucht von Arrifana, die ein wenig Schutz vor der großen Dünung gibt. Late on our last evening, before Silvia left for Germany, we´ve got visited by António, a true Outremer fan, having his monohul in the same marina. He knows a lot about the Outremer community and ships in common. Eventually, we invite him to join Jürgen on his way south for the weekend and have two really nice days with each other. He brings excellent wines from the region, good cheese and sausage of semi-wild pigs. And he gives me an important hint on how to trim the Code D on those difficult downwind courses: Open the luff a bit and it forms much better. We sail from Lisboa to Sesimbra and next morning into the bay of Setubal where we are accompanied by dolphins almost all the way in. They are a much bigger species, than the ones we´ve seen so far. I learn to know choco frito and we go wakeboarding in the evening, you can call it a day. Next morning we have a phantastic sail under Code 0 with about 15kn of wind and flat waters, you can´t ask for more. António leaves in Sines, (Thanks for being with me!!) and I move on, want to use the good wind down to Sagres. However, two hours later someone switches off the breeze, haven´t paid enough seemingly. So the day ends after three more hours under engine in the bay of Arrifana, a safe, but not a comfortable place.

Ein Foto von António - aus seinem Haus heraus
Die Delfine hier in der Bucht sind viel größer, als die Arten, die wir bisher gesehen haben
Das mit der Dressur klappt noch nicht ganz

Lissabon - die Stadt

16.-19.7.2019 Lissabon lässt sich eigentlich gar nicht fotografieren. Die Dichte an Eindrücken, die vielfältige verschachtelte Architektur, die Ausblicke auf den Tejo. Man bräuchte ein Superweitwinkel und ein Teleobjektiv zugleich. Auf jeden Fall verzaubert die Stadt, vielleicht mit Ausnahme der schönsten Ecken, denn hier sind so viele Touristen, dass sich der Vergleich mit Disneyland aufdrängt. Wir sind viel gelaufen, ein wenig mit dem Roller umhergefahren, mehr wollen wir gar nicht sagen, Stadtführer gibt es ja genug. We love it!  You can´t really picture Lisboa. The density of impressions, the interleaved architecture, the glimpses on tejo river, too much for a single lens, one would need a superwide and a telelens at the same time. The town bewitches ist visitor, perhaps with the exception of the nicest places. There are so many tourists, that a comparison with Disneyland isn´t too wrong. We walke a lot, cruised with our Scooter, we don´t want to put more text, there is enough literature on that marvel. We love it!

Horizontal

Vertikal

Banksy

17.7.2019 Wir streifen durch die Stadt und besuchen eine Ausstellung des berühmten Graffiti Künstlers, dessen Identität immer noch nicht aufgedeckt wurde. Absolut Klasse Ausstellung, wir sind sehr beeindruckt von der Kreativität und vielen seiner gesellschaftspolitischen Ansichten. Wir teilen nicht alles, aber vieles.

Food for thaught

Lissabon - die Einfahrt

16.7.2019, 15:45  Wir haben in Lissabon festgemacht. Die Fahrt den Tejo hinauf hat Spaß gemacht, unter Vollzeug mit bis zu 12kn Fahrt bei Halbwind sind wir in diese wunderbare Stadt hineingeglitten: Vorbei an der Festung Juliao da Barra, dem Torre de Belem, einigen sehr modernen Museumsbauten und schließlich unter der Brücke des 25. April hindurch. Der 25. April war der Tag der "Nelkenrevolution" im Jahr 1974 - Silvias Geburtsjahr.  Einen Roller haben wir per Internet reserviert, jetzt stehen drei Tage Landurlaub an, das Meilenfressen ist erst mal beendet. We are moored in Lissabon. The sail up the river Tejo was great fund, going with the Tide in strong northerly wind, doing up to 12kn over ground. Great sightseeeing, finally passing under the bridge dedicated to the peaceful revolution in 1974. It looks much like the San Franciso bay brigde.

Sesimbra

15.7.2019  Nach einem morgenlichen Spaziergang durch Sines sind wir heute unserem nördlichsten Ziel wieder ein gutes Stück nähergekommen - endlich mal wieder als reines Segelboot. Wir ankern vor der Burg der Stadt, Kochen, machen einen kurzen Landgang, dann müde ins Bett, mehr passte in den Tag nicht rein ;-)  Apropos Wetter: Heute Nacht permanent über 20kn Wind, grau und knapp 20°. Die Atlantikküste ist wie sie ist. We had a nice morning walk in Sines, the birthplace of Vaso da Gama and then set sail further north to Sesimbra. No engine this time, good wind with some tacking brought us there by dinner timer. A short walk along the coastside, eat, sleep, we were tired.

Vor Sesimbra

Sines ... nach 8+5 Stunden Motor+Segeln

14.7.2019 Portugals Ölhafen. Entgegen den Vorhersagen hatten wir mal wieder nur ein laues Lüftchen und sind sehr langsam vorangekommen, 8h mussten wir den Jockel zusätzlich laufen lassen, sonst wären wir wohl erst am nächsten Morgen angekommen. Morgens kurzer Plausch mit unserem Nachbarankerer, einem Belgier. Er erzählt uns, dass sie in der Marina für das Dinghy den halben Preis des Schiffes nehmen - freundlich geht anders. Es ist gerade Ebbe, das ist praktisch, wir fahren an den Strand, legen eine lange Ankerleine landweinwärts, so wird die Flut das Dinghy anheben und wir müssen es nicht den Strand runter zerren. Das Städtchen ist sehr beschaulich, ein wenig wie eine Zeitreise. Viele kleine Läden scheinen sich noch halten zu können. Zwischendrin dann neue und durchaus schöne Bauten, z.B. die große Bibliothek. Stolz ist man darauf, der Geburtsort von Vasco da Gama zu sein, dem Mann, der letztlich dann doch Indien gefunden hat. Aber wir haben wenig Zeit, um 12:00 geht es weiter Richtung Lissabon. The main oil import port of Portugal after a long day. The weather report promised 10-15kn NW, instead we had 6-10kn, not enough to tack against the 1-2m waves against us  just on sail. So we had to run the engine 8 out of 13hrs. The next morning we took the Dinghy to the beach and had a few hours in town. Time passed by here less fast then elsewhere, we liked the atmospere a lot.

In der Altstadt von Sines

Sagres

13.7.2019 Heute ein kurzer Schlag nach Sagres. Ein Surfspot mit recht hipper Atmospäre. Vielleicht kommen wir mit den Kids nochmal hierher. Today only a short sail to Sagres, a cool Surfers spot, perhaps we come back with the kids here.

Am südwestlichsten Punkt Europas

Von Faro nach Lagos - oder: Wieder kein Wind

10.7.2019 Nach einem letzten Besuch in Faro haben wir den graskarpfen wieder an die Ilha de Culatra verlegt, um am nächsten Morgen des angekündigte Windfenster zu nutzen, das uns nach Sagres an die Südwestspitze Portugals schieben sollte. Um 5:00 lichten wir den Anker und fahren in die Morgendämmerung - sehr schön, aber leider wieder unter Maschine, es weht bestenfalls ein Lufthauch mit 3-6kn von hinten. Da kommt nicht mal die Outremer in Schwung, wir motoren genauso, wie die uns begleitende Que Mas. Unterwegs beschließen wir deshalb, die Reise zu verkürzen und vor den berühmten Klippen der Algarve bei Lagos zu ankern. Es ist wirklich beeindruckend hier, allerdings haben das noch ein paar andere Touristen herausgefunden, es ist ungeheuer viel los. Heute, am 12.7. morgens Nebel, wir nehmen ein Frühstück in der Stadt und machen einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt. No wind again. We moved graskarpfen from near the town of Faro to the entrance of the lagoon in oder to catch the promised wind in the morning. Raised anchor at 5 a.m. and then had no wind the whole day. Another 20 miles as a motorboat ;-) Instead to Sagres, we decided to sail to Lagos, a good decision, the pitoresque coastline is a real "must see". Although other tourists know this too, it´s absolutely worth the trip.

Immer wieder finden wir hier im Süden schöne und manchmal berührende Wandgemälde

Algarve
Da oben ist irgendwo Wind, aber leider keiner für uns Erd- / Seebewohner.

Stabile Seitenlage

Vorgestern kamen wir mit dem Dinghy aus der Stadt zurück und sahen schon von weitem ein Boot mit schiefem Mast - also trockengefallen - gleich in unserer Nachbarschaft. Wir haben spekuliert, ob mit Absicht oder ungewollt und sind deshalb gleich mal hingefahren: Der Motor war ausgefallen und die Strömung hat das Boot schnell auf die nächste Untiefe geschoben. Glück im Unglück: So ging nichts kaputt, es war nur ein wenig unbequem für die nächsten Stunden, bis das Hochwasser unsere Nachbarn wieder aufstellte. Wir haben die Crew in der Zwischenzeit auf einen Kaffee eingeladen, der Skipper blieb bei seinem Schiff, wie es sich gehört. Inzwischen sind die Jungs wieder gut unterwegs auf dem Weg nach Gibraltar, wie wir gehört haben. Stable lateral position ;-) Yesterday we came back from town by dinghy  and saw an inclined mast from far, next to our boat. A monohul had fallen dry, if by intend or because of a Problem was unclear. We asked and learned, that their Motor stopped working right in front of a shallow Sandbank and while the tide was falling, they had no chance to escape. No danger, but a bit uncomfortable for the next 10 hrs. We invited the crew for a beer and had some nice talk, only the captain stayed with his boat.

Faro

  • Ilha da Culatra - Strandleben

  • PIrat und Meerjungfrau

  • Autoposer - aber sympathisch

  • Entspanntes Städtchen

  • Eindrucksvoll bei Nacht

  • Downtown Faro

  • Olhao Altstadt

  • Street art

  • Hinterhöfe

  • Eine Kunstausstellung zum Thema Meer

  • Azulejos - Blaue Fliesen, ein häufiges Stilelement im Süden der iberischen Halbinsel

Welcome Portugal

8.7.2019  Porto Sherry - Huelva - Ayamonte - Ilha da Culatra - Faro. Mit Thomas an Bord und Tom auf der Que Mas als Geleitboot ;-), ging es in vier Etappen weiter gen Westen. Abends jeweils Ankern in den Flüssen der Städte und Landgänge per Dinghy mit der logistischen Herausforderung des Tidenhubs. Wir hatten viel Spaß miteinander und wie fast immer beim Segeln auch genug Herausforderungen: Selbstgemachte, wie Surfen vor Ayamonte, solche aus dem Entertainmentprogramm der Natur wie Delphine und heftiger Gegenwind sowie ein Punkt aus dem Segelspezialprogramm: Eine im Schwertkasten eingefangene Leine, die das Schwert festklemmte.  Now with Thomas, our neighbor on board and Tom on his Que Mas sailing side by side we sailed west in four legs, anchoring each evening in one of the tidal rivers. Other than in the med, ist Always a challenge, to find a place for the dinghy, from which you can leave when the water has risen of fallen by 3m after just 6hrs. One of the days was an excellent sailing day with tacking in 20+ knots. Hard work for the boat and a bit of shaky for the Crew but fun.

So sieht also das Schwert in ganzer Länge aus
Der Übeltäter
Hallo Nachbar!
Nach dem Starkwind, ein ruhiger Abend vor Culatra
Eine große Delphinschule
Thomas´ Drohne über dem graskarpfen
Que Mas

Auf dem Weg nach Faro

4.7.2019 In Cadiz ist Thomas aus Augsburg an Bord gekommen und Tom mit seiner Que Mas morgens eingelaufen. Gemeinsam segeln wir jetzt Richtung Faro, Thomas hat nur vier Tage, am Sonntag Abend geht sein Flieger. Daher gestern eine größere Etappe bis Huelva und heute noch mal 20sm bis Ayamonte. Völlig anderes Segeln hier, durch das Ankern in den Flüssen, die in der Regel an der Mündung versandet sind, klappt die Ein- und Ausfahrt nur bei Flut und das Timing der Reise wird nicht nur vom Wind, sondern auch von der Tide diktiert. Thomas from Augsburg  joined us and now we´re going further west and the timing is now dictated not only by the wind but by the tide too.

Porto Sherry

Eine kleine Industriestadt bei Cadiz mit hervorragendem Ankerplatz und dem spröden Charme stillgelegter Fabriken.

  • Abendstimmung vor dem Castel

  • Am Strand

  • Daher kommt der berühmte Sherry

  • Alte Industrie

  • Wandgemälde

  • Wandgemälde

  • Porto Sherry ist berühmt für seine Arena

Porto Sherry bei Cadiz - Regatta
Seemansgarn
Kunst am Kastell vor Sancti Petri
Wir starten in den Juli mit einem schönen Abendessen in Sancti Petri

Juni 2019


Que mas

29.6. In Barbate treffen wir Tom aus Düsseldorf mit zwei Freunden auf seiner "Que mas" wieder, den wir in Mahon auf Menorca kennengelernt haben. Am nächsten Tag. segeln wir gemeinsam 25 Meilen bis Sancti Petri, einem kleinen Ort etwa eine Meile aufwärts eines kleinen Flusses und ankern im Tidengewässer.  In Barbate we meet again with Tom and two friends on his Que mas. We met first in Mahon, Menorca. Next day we sail together 25 miles along the coast to Sancti Petri, a village one mile inland of a small river.

Que mas
Endlich mal wieder ein Bild vom graskarpfen
An der Tanke

We´re on time at 8:00 for the Opening of the fuel Station in Gibraltar and fill up our gasoline - for sensationally 70c/l. The passage through the bay is a zig-zag Course around big ships at anchor and numerous fast ferrys - easy to do with the support of AIS, but would be quite tricky woith eyeball navigation only. We sail under engine along famous windy spot Tarifa - during one of the few days per year without any wind, but still against the permanent eastgoing current from the atlantic into the med.

Die Straße von Gibraltar

29.6.19 8:00  Wir sind pünktlich zur Öffnung an der Tankstelle in Gibraltar und graskarpfen darf sich mit 250l Diesel zu sensationellen 70c/l den Bauch vollschlagen. dann geht es los, Zick-Zack Kurs durch die vielen großen Ankerlieger und schnellen Fähren, aber mit AIS als elektronischem Helfer ist das letztlich doch einfach. Müsste man das alles mit "eyeball navigation"  machen, wäre es durchaus anspruchsvoll. Entlang der Küste ist die Strömung durch die Straße von Gibraltar etwas schwächer, dennoch haben wir bis ein paar Meilen nach Tarifa etwa 1,5-2,5kn Gegenstrom. Durch stärkere Verdunstung ist der Meeresspiegel des Mittelmeeres gut 1m unter dem des Atlantiks, es fließt also permanent Wasser ins Mare Nostrum. Da müssen die beiden Volvo Diesel eben etwas mehr arbeiten, wir haben einen der unter 60 Tage im Jahr erwischt, an denen es bei Tarifa nicht mit über 30kn Wind weht, es ist völlig windstill. Wir motorsegeln noch bis Barbate und gehen dort vor Anker.

Die Segelyacht A eines russischen Oligarchen liegt am Morgen in der Gibraltar Marina.

Das Tor zum Atlantik

28.6.19 Heute morgen sind wir schon um 6:30 losgetuckert, um die letzten 15 Meilen nach Gibraltar zu bewältigen und noch genug Zeit für "The Rock" zu haben. Die gibraltesischen Marinas wollten uns nicht - später sahen wir, dass da noch genug Platz gewesen wäre, komisch - und die spanische Marina hat nicht früh genug geantwortet. Gut so, denn auf diese Weise übernachten wir jetzt wieder sparsam vor Anker. Das geht hier ganz problemlos, obwohl viel Widersprüchliches dazu in der Seglerliteratur steht. Die Stadt haben wir uns zu Fuß erschlossen, schon verrückt, plötzlich komplett in einer englisch anmutenden Umgebung zu sein. Man lebt überwiegend vom Tourismus und dem Steuermodell, es ist vergleichsweise teuer und natürlich voll und laut - aber mit Charme. Am frühen Nachmittag dann rauf mit der Seilbahn auf den 400m hohen Felsen, schließlich wollen wir uns weder Ausblick noch die Affen entgehen lassen. Und die bieten echt ein tolles Programm ;-)  Leider war es recht heiß, bei Ostwind ist man am Berg in Lee und es weht kein Lufthauch. Sechs Euro Eintritt für den "Nature Path" waren dann auch nur zum Schmunzeln, Natur geht anders, aber wir wollen nicht meckern, der Ort hat eine spezielle Ausstrahlung. Morgen früh müssen wir um 8:00 los, um mit und nicht gegen die Strömung die Meerenge zu passieren. Wir wären eigentlich gerne noch einen Tag geblieben, aber übermorgen ist Westwind vorausgesagt. Die Zeit, in der uns die Strömung in westlicher Richtung gegen den Wind helfen würde, ist dann einfach zu kurz und am Ende hat man dann Wind und Strömung gegen sich, das macht in der Passage eher keinen Spaß und kann neben hohem Dieselverbrauch auch sehr ruppig werden.

Für wen ist diese Post wohl?
Malaga am Abend

8h - Tage

Wieder 48 Meilen unter Maschine. Spiegelglattes Wasser und weiterhin keine Aussicht auf Wind in den nächsten Tagen. Nun denn, wir haben einen Haufen Dinge erledigen können, nahe genug am Land um ständig Internet zu haben. Abends dann ein längerer Spaziergang durch die Großstadt Malaga. Hat durchaus Charme, aber wir müssen weiter, um 9:00 kommt das Eisen an Bord und die beiden Diesel auf 1700/U/min. Gut, daß der Diesel auf Gibraltar nur 62c kostet, da können wir nachfüllen. Another 8 to 5 day under engine and no hope for wind the next days. Well, we could do a lot of things underway with mirrorlike water and good internet connection.

Hafen und Plaza de Toros

Auf dem Weg nach Gibraltar

26.6.19, 9:30 Drei weitere Etappen liegen hinter uns und wir sind schon wieder "unter Dampf". Leider fahren wir seit gestern nur noch unter Maschine, die knapp 100 Meilen bis Gibraltar werden wir wohl erstmalig auf unserer gesamten Reise eine längere Strecke den Diesel bemühen müssen. Die nächsten 4 Tage ist kaum ein Lufthauch vohergesagt und wir sind am 4.7. morgens mit Thomas in Cadiz verabredet. Zeit zum Meditieren, Boot putzen, Webseite machen und was sonst noch so anfällt. Three more legs are in our wake and we´re again on the move - under engine. Seems as if the wind has completely vanished for the next week and the 100 miles to Gibraltar call for 20 hours under motor, because we expect to meet with our friend Thomas the 4th of Juli in Cadiz.

Die Mesquita in Cordoba - Eines der beeindruckensten Gebäude, die wir kennen
  • Der maurische Baustil

  • Mitten hinein die gotische Kathedrale

  • Die Atmosphäre des Innenhofes

  • Blick von oben

  • Warten auf den Umzug zum San Juan Fest

Cordoba

insgesamt ist wunderschön, die Mesquita die Krönung. Hier haben die Christen nach 700 jähriger Besatzung durch die Mauren ein Zeichen setzen wollen und mitten in die phantastische Arichtektur der Moschee eine gotische Kathedrale "gepflanzt".  Wenn man mit heutigen Augen die beiden Architekturen vergleicht, kommt man schnell zum Schluss, die Mauren konnten es besser. Schade, dass die beiden größten Religionen der Welt seit Menschengedenken so viel Unfrieden gestiftet haben und es weiter tun. Oder haben Sie Schlimmeres verhindert? Man weiß es nicht, würde Dieter Nuhr sagen. Cordoba is beautiful throughout, the Mesquita is its jewel. After 700 years of muslim occupation, the christians reconquered the country and posted their signs: they planted a gotic cathedral right in the middle of the mosque. Nowadays you can study the very different architectures and you likely cone to the conclusion, the muslims did better. Too bad, that the two biggest religious groups in the world brought so much trouble over mankind - or did they prevent even more?

3000m, auf dem Weg zum Pico Veleta
Die Alhambra aus der Ferne

Granada

Wir wollten in die Alhambra - und mussten erfahren, dass man Karten 2-3 Monate im voraus buchen sollte. Also beließen wir es bei einem Besuch im maurischen Viertel mit Blick auf die letzte Bastion der Mauren in Spanien und fahren nach Cordoba. Auf dem Rückweg am Nachmittag haben wir noch eine kleine Bergtour eingebaut. We planned to see the Alhambra but had to realize, that tickets require a prebooking 2-3 month ahead. So we just have a look from the outside and move on to Cordoba.

Pico Veleta, im Hintergrund der Mulhacen, der höchste Gipfel der Sierra Nevada
In Carboneras - Hommage an Pablo Picasso

Tschüss Cartagena

20.6.19 Zurück in Cartagena erkunden wir noch etwas die Umgebung: La Union, die alte Minenstadt mit schönem Mercado und die Jugendstilbastion auf dem 470m hohen Pozo Roldán. Dann geht es weiter, erst mal sehr langsam gegen Schwachwind kreuzend 20 Meilen nach Westen, wo wir mit einem sehr schönen Ankerplatz und passendem Sonnenuntergang belohnt werden. Back to Cartagena we continue to explore the surroundings: La Union, an old mining town and the art deco fortification on top of Pozo Roldán, 470m high. Then we leave with course west, the first afternoon tacking against only 5-8kn of wind. We are rewarded however after 20nm by a beautiful anchorage and an appropriate sunset.

Jugendstil für die Festung
Mit dem Bike in die Berge
Vor Anker ist´s am schönsten
Römisches Theater in Cartagena
Mercado in La Union

Visite

16.6.19 Für zwei Sitzungen fliegen wir nach Deutschland, verbinden das mit einem Besuch bei Egon und sind nun schon wieder am Flughafen Alicante und warten auf den Bus nach Cartagena. Perfekte Gelegenheit für ein Update der Webseite. Ab morgen warten wir dann auf Ostwind.  For two metings we fly to Germany, see Jürgen´s father and are now already back at Alicante Airport waitung for the bus to Cartagena. Perfect opportunity to update the website. As of tomorrow we´ll be waitung for easterly winds.

Street art

Cartagena ist cool. Hochmoderne Architektur und wunderbar renovierte Gründerzeitarchitektur in Hafennähe.  In der Altstadt dann viele Häuser, die noch auf ihre Renovierung warten. Dabei scheint Cartagena einen schlauen Weg der Balance zwischen den Interessen des Denkmalschutzes und der Ökonomie zu gehen: die Fassaden bleiben stehen, dahinter darf kostengünstig und modern wiederaufgebaut werden.

Cartagena is cool. Modern architecture blends with beautifully restaurated art deco in the harbour area. In the older quarters still many houses wait for their reconstruction for which Cartagena has chosen a smart balance between economics and heritage protection: the facades are protected, while the structure in the back may be built newly. 

Mar Menor & Cartagena

8.6.19 Es ist Sommer - permanent 25-30°, auch nachts kann man noch lange draußen sitzen und wir genießen das. Die Wassertemperatur im Mar Menor nähert sich 27°, leider hat das zusammen mit der Überdüngung durch die umliegende Landwirtschaft auch Einfluss auf die Wasserqualität. So schön es im Mar Menor auch ist, sind wir deshalb froh, uns gestern wieder ins Mittelmeer verlegt zu haben. Ein schöner Abend vor dem Capo Palo mit Schwimmen und kleiner Wanderung und heute ein flotter Ritt bei achterlichen Winden um 25 Knoten nach Cartagena gemeinsam mit unserem hiesigen Freund haben Spaß gemacht. Anbei noch ein paar Impressionen aus der Gegend.

  • Graffiti

  • Am Hafen

  • Altstadt mit viel Potenzial

  • Tag der offenen Tür

  • Auf der Brücke

  • Mar Menor

Wiedersehen

1.-7. Juni 19 Im Mar Menor treffen wir alte Bekannte wieder, die wir vor fast 10 Jahren auf Lanzarote das erste Mal getroffen haben. Die beiden haben schon viele spannende Segelabenteuer erlebt und waren für uns  eine nicht unwesentliche Inspiration, den Weg auf das zu Wasser wagen.  Wir unternehmen gemeinsame Ausflüge, Kochen, Essen und Trinken zusammen - kurzum, wir haben viel Spaß miteinander. We sail to Mar Menor to meet friends, whom we learned to know almost 10 years ago on Lanzarote. The couple has a vast sailing experience and certainly contributed to our decision to live on a boat. We eat, drink and do some sightseeing together - short version: We have a lot of fun.

Mai 2019


Isla Tabarca

31.5. Wir verabschieden den Wonnemonat Mai an Bord vor der kleinen Insel Tabarca. Hier übernachten wir etwas südlich von Alicante, um morgen bei Schwachwind die 30 Meilen bis zur Einfahrt ins Mar Menor zu schaffen, bevor die Brücke nicht mehr öffnet. Tabarca ist eher unaufregend, tagsüber werden viele Touristen hingeschippert, abgefüttert, dann geht es wieder zurück, abends wird es dann sehr ruhig.

Formentera - Calpe - Alicante

31.5.19 Wir erkunden Alicante. Silvia geht noch mal Schwimmen um ihr Wochensoll vollzubekommen, Jürgen streift durch die Stadt. Nach den vielen Touristenorten ist eine ´echte´ Stadt mal wieder richtig angenehm. Natürlich sehen wir nur ein paar Highlights, die große Markthalle, den Hafen und ein kleines nettes Viertel unterhalb der Burg mit ganz kleinen bunten Häusern. Wir essen noch ein paar Tapas, dann werden die Fahrräder wieder verstaut und Kurs auf die Isla Tabarca abgesetzt.

30.5.19 Morgens geht Silvia ins Piscina Municipal, schwimmt über 6km und nach einem leckeren Mittagessen hissen wir den Anker und gehen bei leichten thermischen Winden Richtung Alicante. Ein Stück nach Benidorm ( die Bilder sind nicht die Skyline von New York ;-) geht uns der Wind aus und wir Motoren ein Stück. Leider bietet die Küste hier gar keinen Schutz vor dem Schwell und so kochen wir unterwegs und fahren noch um´s Cap e l´Horta bis kurz vor Alicante.

29.5.19 Wir erkunden die Umgebung und den Ort, das könnte jetzt ein kurzer Roman werden, ich mach´s aber kurz: wir bleiben noch eine Nacht. Oben auf dem Penon hat man einen atemberauben Blick über die Buchten und viel Besuch von gesprächigen Möwen, die auch mal deutlich werden, wenn man sich den Jungtieren zu sehr nähert.

Am Morgen des 28.5 wollen wir eigentlich erst mal ein Stück die Westküste Ibizas hochsegeln, um in Sant Antoni einzukaufen und auf den angekündigten Wind am 29. zu warten. Nach 5 Meilen Kreuzens gegen einen, wegen des Kapeffektes überraschend  starken Nordwind, und nach Sichtung neuer Wetterdaten beschließen wir spontan, heute schon ans Festland überzusetzen. Wir fallen ab, montieren das Code D auf den Steuerbordbug und haben bis kurz vor Calpe einen sehr angenehmen Segeltag, dann schläft der Wind ein und wir müssen noch 1h den Diesel bemühen. Calpe gefällt uns sehr gut, dazu haben wir einen toll geschützten Ankerplatz direkt vor dem Hafen, am Fuße des Penon de Ifach, eines 350m hohen Felsklotzes. Natürlich müssen wir da rauf.

  • Alte Post, Alicante

  • Mercato Central, Alicante

  • Capuccino und Tostada, 3€

  • Mercato Central, Alicante

  • Königlicher Yachtclub

  • Benidorm

  • Die Bewohner des Penon de Ifach, Calpe

  • Auf dem Gipfel

  • Alter Fischmarkt in Calpe mit Penon

  • Blick auf´s Boot

  • Altstadt Calpe

  • Lüftelmalerei ist hier beliebt

Schade

27.5.19 Es sieht wohl so aus, dass fast alle Strände der Balearen massiv von Quallen heimgesucht werden. Hier ist an Schwimmen oder anderen Wassersport jedenfalls nicht zu denken. Wir haben ein wenig nach den Ursachen gesurft: Den Quallen fehlen die natürlichen Feinde. Durch Überfischung und die Dezimierung der Schildkröten, die vor allem durch das Fressen von Plastiktüten umkommen.  Most beaches of the Baleares are this year haunted from jellyfish. They miss their natural enemies, namely fish & turtles, because of overfishing in the Med and turtles dying from eating plastic bags.

Street art
La Savina, Formentera
Kein Wassersport. So sieht es direkt unterm Boot aus, 200m vom Ufer entfernt!
Mobile art
Surfer Kneipe

Formentera

25.5.19 Heute morgen regnet es heftig - wir gehen einkaufen und nach dem Mittagessen mit leckerem Sushi vom Lidl lichten wir den Anker und segeln die paar Meilen nach Formentera. Selten so einen Regen gesehen, Böen bis 20kn. Wir genießen es mal wieder, bei solch einem Wetter drinnen sitzen zu können, Segelmanöver ausgenommen.  Gegen Abend wird es heller, mal gespannt, was die nächsten Tage bringen. Hier gefällt es uns jedenfalls schon mal richtig gut. Aber es gibt einen Wermutstropfen: So viele Quallen haben wir selten gesehen, geschätzt 10 Stück pro Kubikmeter Wasser. Was ist hier los? This morning it rains cats & dogs again. We go shopping and after a nice lunch with Sushi from Lidl, we decide to go 10 miles south to Formentera. We´re again glad to be able to sit inside while sailing - except for manoeuvres with the sails. We find a nice anchorage, the weather clears a bit, but the water is unbelievably full with jellyfish.

Ankern vor Formentera mit Blick auf die Südwestseite Ibizas

Ibiza Stadt

24.5.19 Vor gut zwei Jahren im Februar waren wir schon einmal hier. Damals war alles leer und vieles geschlossen. Wir fanden es schön, sicher auch noch von der Euphorie der ersten Wochen auf dem Boot getrieben. Und es ist immer noch schön - zu schön: In den alten Stadtteilen ist wirklich jedes Restaurant, jede Bar cool gestylt, jeder Laden hat hippe Klamotten und es sind noch ein paar andere Leute hier ;-)  Nach ein paar Runden und einem Friseurbesuch laufen wir im Regen zurück zum Boot und finden dort eine einfache Strandkneipe, essen ein paar Tapas, trinken ein Bier und dann geht es zurück nach Hause. Der Wind hat gedreht, es steht 50cm Welle in der Bucht und unser Tiefenmesser zeigt in den Wellentälern noch 60cm unterm Kiel an. Das ist uns zu wenig, wir verlegen uns 3 Meilen nach Süden.

Bye bye Mallorca

23.5.19 Wir verabschieden uns von Mallorca und freuen uns auf neue Gestade. Die Insel hat in vielerlei Hinsicht unsere Erwartungen übertroffen. Aber sie ist eben auch sehr erschlossen, es gibt keinen Winkel, in dem nicht dafür gesorgt wird, das Geld der Touristen zu entsorgen. Alles schön, aber keine Abenteuer ;-)

Fünf Meilen entfernt vom Ankerplatz haben wir erst mal eine große Plastikplane mit der Schiffschraube eingefangen. Segel runter, Neoprenanzug an, Segelmesser raus. Noch ist das Wasser ruhig und das Arbeiten unterm Boot kein Problem. Nur ein paar Minuten Arbeit, gut, dass wir nicht gerade Manöver fahren mussten. 

Zwei Stunden später, inzwischen brausen wir mit 8-9kn dahin, hat graskarpfen das erste Mal Wale gesehen. So ca. 6-10m lang, einer ganz ruhig, der andere stieg vielfach fast komplett aus dem Wasser. Wäre interessant, das Verhalten zu verstehen. Vor lauter Begeisterung haben wir viel zu spät den Fotoapparat geholt und die Sprünge nur mit dem Tele festhalten können.

Wale!  Zugegeben, viel sieht man nicht.
Klosterruine La Trapa in SW der Insel, ein wirklich mystischer Ort, nur zu Fuß erreichbar.
Ein uralter Brunnen - eine Freude für den Maschinenbauer - bei Andratx
Unser Ankerplatz vor den Illetes bei Palma
Ruinenbesuche - unser altes neues Hobby

Mallorcas Süden

21.5.19 Zwei Tage haben wir nun einen Roller und werden Palma und die Gegend um Andratx erkunden. Graskarpfen liegt im Süden von Palma gut verankert und macht hoffentlich keine Dummheiten. Für die Daheimgebliebenen: Das Wetter ist immer noch nur mittelprächtig, es will einfach nicht richtig warm werden.

Unbekannte Schöne
Castell de Belver, 14. Jhd.
Ups, nass und salzig - Fundsache in Porto Petro
Nebenhöhlen Therapie 

Fundsache

20.5.19 Heute morgen wussten wir irgendwie gar nicht, was wir heute tun wollen, sind erst mal auf ein Eis nach Porto Petro gefahren und haben dort diese nette Bekanntschaft gemacht ;-).  Zurück auf dem graskarpfen hat es Jürgen dann doch nicht mehr gehalten, 15kn Wind draußen, das musste genutzt werden. Jetzt liegen wir mit einigem Schwell in der Nähe von Sa Rapita an der Südküste. Ganz ruhige Dörfchen hier, das mögen wir.

19.5.19  Cala Madragó - ein wunderschöner Ankerplatz gestern Abend. Ein wenig durch den Naturpark schlendern, und dann noch einen Mankell zur guten Nacht. Silvia plagt sich immer noch ein wenig mit den Nebenhöhlren, aber wofür gibt es Wärmflaschen?!

Auf dem Weg nach Süden

18.5.19 Vorgestern kam nach gut 2 Wochen unsere Post mit den Wahlunterlagen, Ersatzteilen und dem ein oder anderen Brief von zuhause. Jetzt wollen wir in den Süden der Insel und dann weiter nach Ibiza und Formentera segeln. Gestern kam gegen Mittag eine Kaltfront mit Westwind, die wir genutzt haben, um bei gut 30kn vor dem Wind um die Nordseite der Insel zu gehen. Es ging flott voran, die Welle baute sich gerade erst auf, allerdings wurde es dann auf der Ostseite extrem böig und wir haben beschlossen, das uns und dem Boot nicht anzutun und Anker vor Cala Millor geworfen. So gegen 18:30 kam dann jemand und hat den Wind abgestellt - einfach so ;-) The day before yesterday we eventually received our mail. Now we´re heading south. Yesterday we had a rough ride from a cold front until we dropped anchor in sight of a nice Indian Restaurant at Cala Millor.

Ruhe nach dem Starkwind, Cala Millor

Warten

15.5.19 Seit mehr als zwei Wochen warten wir nun schon auf unsere Post aus Deutschland, kaum zu glauben heutzutage. Wir hätten schlau sein und Luftpost nehmen sollen. Immerhin, eines von zwei Päckchen hat es heute zum Postamt von Campos geschafft. So liegen wir weiter an 50m Kette gut verankert in der Bucht von Pollenca und erkunden die Insel: gestern haben wir eine sehr schöne Wanderung ohne Weg durch eine Schlucht unterhalb des Puig Major gemacht, heute nachmittags geht's für Jürgen auf´s Radel und für Silvia ins Schwimmbad. Now we wait since 2 weeks for our mail from Germany and use the time for more trips on the island.

Tschüss Pollenca
Erste Surfversuche
Schlucht am Puig Major
Strassenbahn in Sollér
Canyoning - trocken

Cava Tancada & Muttertag

12.5.19 Von Berti stammte der Tipp, sich die Cava Tancada nördlich von Alcudia anzusehen. Mit dem Rad ging es von Pollenca 20km nach Osten, gut 200 Höhenmeter rauf und runter und dann noch eine gute halbe Stunde zu Fuß an die Klippen in der Bucht von Alcudia. Und dann kam die große Überraschung: Wir hatten mit ein paar Metern in eine unspektakuläre Höhle gerechnet und deshalb leider auch nur die Taschenlampen der Handys dabei, aber die Höhle entpuppte sich als richtig große Tropfsteinhöhle mit mehreren Hallen. Etwa 200-300m sind wir hineingelaufen, dann wurde es uns etwas mulmig, nur mit den Handylichtern. Überhaupt nicht erschlossen, war das ein richtig schönes Abenteuer. Unter anderem hat uns ein ganz schlanker Stalaktit und -mit, der ca. 10m hoch vom Boden bis zur Decke reichte begeistert. Am Ende der Tour gab es noch einen erfreulichen Anruf vom Filius zum Muttertag ;)  A good friend gave us the hint: Cava Tancada north of Alcudia. A cave, open to be explored but not equipped at all with anything. And it exceeded our expectations by far. We went in for about 300m just using our smartphone torches.

Kurztrips

10.5.19 Heute morgen hat es uns nach 6 Tagen Mahón nun doch weiter getrieben. Eingekauft, Mietauto abgegeben, gekocht und los ging es, gerade mal 5 Meilen, bis zur Isla del Aire an der Südostecke Menorcas. Eine von Menschen (fast) unbewohnte Insel, dafür gibt es unglaublich viele Möwen, Kaninchen, kleine Zugvögel und einen kleinen Trupp Vogelkundler, die hier die Zugvögel mit Netzen fangen und damit das Zugverhalten dokumentieren. Wir liegen ruhig in einer kleinen Bucht und da uns der Wind völlig verlassen hat, beschließen wir, die Nacht zu bleiben, um dann morgen mit dem Mistral, der für 10 Uhr angesagt ist wieder Richtung Mallorca zu segeln. Silvia macht den zweiten Kurztrip des Tages mit einer Runde Schwimmen im Freiwasser, etwa halb um die Insel herum, dann wird es einfach zu kalt, das Wasser ist immer noch bei 18° C. Today we started our way back to Mallorca. After just 5 miles the wind stopped and we dropped our anchor in a small bay at Isla del Aire. Uninhabited by humans but crowded with seagulls, other birds and the endemic black lizard.

Schwarze Eidechse - endemisch auf der Insel
Isla del Aire

Mahón, Ciutadella, talayotische Kultur

9.5.19 In der Cala Teulera, unserer Bucht hinter der Lazarettinsel liegt es sich gut, wir haben ein wunderbares Panorama auf die verschiedenen Festungsbauten und die wechselvolle Geschichte Menorcas kommt uns immer wieder in den Sinn. In Mahón haben wir unsere neuen Freunde Susanne und Marcus wieder getroffen, auch ein schöner Grund, hier zu verweilen. Seit vorgestern nun haben wir für 3 Tage ein Auto und damit Gelegenheit, die Insel im Inneren zu erkunden: Hügelig, viel Grün, erinnert mit kleinen Straßen zwischen Steinmauern ein wenig an den Süden Englands - die waren auch lange hier. Im Norden am Leuchtturm des Kap Cavalleria gab es alte Festungsanlagen zu sehen, im Süden sind wir einige Stunden auf den Spuren der talayotischen Kultur durch die Gegend gestreift, wirklich beeindruckend und gestern waren wir nachmittags in der ehemaligen Hauptstadt Ciutadella auf der Westseite der Insel. Für uns neben Syrakusa und Ermopolis eine der Perlen unter den kleinen Städten im Mittelmeer. We met our new Friends Susanne & Marcus again, another good reason to stay here a bit longer. We have a rental car and visited various sites on the island. Most impressive: The remainders from the talayotic culture some 1300 years b.c.

Menorca

5.5.19 Gestern brauchten wir 8h mit oft 2-stelliger Logge für die gut 60 Meilen von Pollenca nach Mahón, der Hauptstadt von Menorca - und dem zweitgrößten Naturhafen der Welt nach Sydney, Australien. Der Genueser Großadmiral Andrea Doria sagte einmal zu Mahón, er kenne nur drei sichere Häfen im Mittelmeer: Juli, August und Mahón. Wir liegen gut geschützt in einer kleinen Bucht unterhalb der Isla Lazaretto und können das bisher bestätigen. In die Stadt sind es 10 Minuten mit dem Dinghy und die Stadt ist nach ersten kurzen Eindrücken ganz wunderbar. Wenig touristisch, verwinkelt, vielfältig, wir haben uns sofort verliebt. Heute weht der Mistral recht heftig mit Böen bis 40kn, wir trauen uns aber, mit dem Zweitanker doppelt gesichert, das Boot alleine zu lassen und freuen uns auf unsere Erkundungen. Yesterday we sailed 60nm from Pollenca to Mahon, the capital of Menorca. It´s said to be the 2nd largest natural harbor after Sydney. We really love the town and the island at first sight and are looking forward to see more of it.

Luft & Wasser

3.5.19 Heute morgen ist schwer was los in der Bucht: Etwa 10 verschiedene Wasserflugzeuge starten und landen, fahren um uns herum und sind interessant anzuschauen. Erstaunlich, wie wenig Platz die Dinger zum Starten und Landen brauchen. This morning the bay is quite busy with waterplanes of various buildts, starting, Landing and crusing around us.

Ausritt

2.5.19  Am Nachmittag waren Friedhelm - einer der Teilnehmer unseres Spanischkurses - und sein Freund Thomas zu einem Kurzbesuch an Bord. Wir haben einen kleinen Ausritt in die Bucht von Pollenca gemacht, viel geredet, gelacht und den Abend mit einigen Tapas und Bieren in der Stadt abgeschlossen. Schön, dass Ihr uns besucht habt!  In the afternoon we had Friedhelm, one of the guys we learned Spanish with, and his friend Thomas on board. We had a lot to chat and lough about, sailed some 15 miles into the bay and concluded the day with tapas an beers in town. Great that you´ve been here!

April 2019


Neuigkeiten

30.4.19 Gestern Abend haben wir unsere Tradition einer kleinen Abendwanderung fortgesetzt. Es wurde eine recht steinige und kratzige Veranstaltung, aber immerhin waren wir nicht alleine, die Ziegen haben gut auf uns aufgepasst.  Heute klopften Susanne und Marcus von einem Nachbarankerer bei uns an. Wir kamen ins Gespräch und Marcus hat angeboten, einmal seinen Wingaker probezusegeln, nachdem wir beide die Erfahrung teilten, dass Vorwindkurse mit dem Code D nicht so toll sind. Fazit: etwas mehr Aufwand beim Setzen und Bergen, aber tolle Performance, platt vor und bis zu 90° scheinbarem Wind. Bei um die  9 Knoten Wind sind wir über 6kn gelaufen. Etwas angeluvt dann fast Windgeschwindigkeit. Natürlich steht die Frage noch aus, wie es bei Welle aussieht, aber das macht dem Code D auch zu schaffen, da bin ich beim Flügelsegel eher noch optimistischer. Danke Marcus!  Yesterday evening we continues our habbit of having an Extended walk in the evening. Today a visit of Pollenca was on the agenda and later we met Susanne & Marcus from a neighboring boat. Marcus offered to test his Wingaker after we concluded on poor performance of our boats dead downwind. Great sail, thanks Marcus!

Flamenco
Abendwanderung
Wingaker auf dem graskarpfen - Grandios
Blick vom Kalvarienberg über die Bucht von Pollenca

Pollenca

28.4.19 Unser nächstes Ziel war die Bucht von Pollenca. Nach 5h, teilweise unter Code D fiel der Anker vor der Halbinsel Les Pedreres. Die Bucht verspricht viele Möglichkeiten zur Betätigung: ein Schwimmbad, fussläufig vom Hafen, Surfen, Kiten, Klettern, alles geht hier. Mal sehen, wie sich das Wetter entwickelt. Next stop bay of Pollenca. After 5hrs we dropped our iron in front of the Les Pedreres Peninsula. The bay of Pollenca invites for many activities: a public pool close to the harbor, people kite and windsurf here and there are quite some rocks for climbing around.

Porto Cristo

27.4.19  Heute morgen sind wir 1 1/2 Stunden nach Porto Cristo motort - so langsam wurde es Zeit, unsere Süßwasservorräte gingen dem Ende zu und der Wassermacher musste seine Arbeit verrichten. Direkt vor der Hafeneinfahrt liegt graskarpfen nun auf 3m Tiefe sicher am Haken. Später sind wir bei unseren Streifzügen auf Ian aus San Diego getroffen, Kletterer und Slackline Könner. Richtig eindrucksvoll! Today we sailed under engine to Porto Cristo. In due time before our sweetwater Reservoir was entirely emptied, the watermaker could run for 1 1/2 hrs. We found a Wonderful anchorage just in front of town and in the afternoon met Ian from San Diego, a climber and Slackline expert. Impressive!

75m Distanz, 25m über dem Meer                click for video

Portocristo, vor Anker

Palma & Felanitx

26.4.19 Seit über einer Woche liegen wir nun in der Bucht von Portocolom. So langsam wird es wärmer und der schneidende Wind lässt nach. Heute sind wir über Felanitx nach Palma gefahren, haben den Mietwagen abgegeben und uns dann zu Fuß durch die Stadt treiben lassen. Das bunte Treiben und die Wärme haben gut getan. In Felanitx sind wir unserer alten Leidenschaft für Ruinen aller Art nachgegangen und ein wenig in einer 100 Jahre alten Weinkooperative herumgestreunert, die nun seit knapp 30 Jahren aufgegeben ist. Morgen geht es weiter, wir wollen die Küste nach Norden hinauf, in Porto Christo ankern, Höhlen erkunden und übermorgen, dann ist passender Wind versprochen, nach Pollensa segeln. We´re now for more than a week in Portocolom. It´s getting warmer and the windchill ceases a bit. Today we drove to Palma, gave back the rental car and strolled through the old town. Before we explored an old wineyard, which origins in 1917 and closed ist doors in 1991. Tomorrow de plan to sail to Portocristo, a few miles north. 

  • Die Kathedrale

  • La Rambla

  • Innenstadt

  • Bibliothek

  • Selfiemania

Palma de Mallorca

Weinkooperative Felanitx

So sehen Sehnsuchtsorte aus ;-)
Noch eine Wanderung: Blick nach Süden zu den Cabreras. Der Wind ist immer noch sehr kalt.

24.4.19 Silvia hat Ihr definitives Lieblingsschwimmbad gefunden und legt morgens erst mal 5000m zurück. Jürgen taucht derweil nach dem festsitzenden Dinghy Anker und weil die Flasche schon mal draußen ist, wechselt er gleich noch die Zinkanoden am Propeller der beiden Volvos. Ein anstrengendes Geschäft, hier in der Bucht ist die Sichtweite 40cm und das Boot schwoit im starken Wind recht heftig - Spaß geht anders.  Silvia found her ultimate favorite public pool and swims 5000m in the morning. Jürgen scubadives for the dinghy anchor which was blocked on the harbor ground and while the gear was in use anyway, also changes zink anodes of the two Volvo propellers.

23.4.19 Heute hat sich die Sonne durchgesetzt. Es ist immer noch windig und eher kühl, aber uns hält nichts mehr. Wir müssen raus und besteigen den nahegelegenen Puig Mala mit dem Kloster San Salvador auf der Spitze. Danach geht es weiter mit dem Mietwagen (6,90€/Tag) nach Lluc, zum vermutlich bekanntesten Kloster der Insel. Auch das erwandern wir uns und genießen die Umgebung und den botanischen Garten sehr. Auf dem Rückweg geht Silvia in Manacor noch 1 1/2h Schwimmen - endlich wieder nach langer Pause. Als wir mit dem Dinghy zum Boot wollen, stellen wir fest, dass der ausgelegte kleine Heckanker sich verfangen hat. Wir lassen ihn erst mal liegen, markieren ihn mit einer Wasserflasche und morgen muss wohl getaucht werden. Today the sun finally comes through and we go hiking. We visit two monasteries and on our way back to the harbor, Silvia uses the opporunity to go swimming in a public pool for 1 1/2 hrs. after a long break.

Sonne vor San Salvador
Monasterio de Lluc

22.4.19 Wir müssen noch etwas an unserer Routenplanung arbeiten ;-)  Wir sind vermutlich am nassesten und windigsten Ort im ganzen Mittelmer gelandet, während von zuhause die Sommermeldungen nicht abreißen. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Gestern haben wir eine kleine Fahrradtour gemacht und alte Bekannte aus der der Heidelberger Zeit getroffen, heute holen wir am Flughafen einen Mietwagen ab, und werden damit eben im Regen die Insel erkunden. graskarpfen wird wohl noch ein paar Tage an seiner Boje bleiben müssen. Seems as if we need to improve our planning skills a bit. We´re now sitting for almost a week in the presumably wettest and windiest place in the med, while we get tons of messages cbout the early summer at home. But we don´t let our mood go down, today we´ll pick a rental car from the airport and explore the Island in the rain.

1000 shades of grey

22.4.19  Vorgestern bekamen wir Besuch von Klaus-Gerd, einem alten Freund von Silvia und Axel, der inzwischen hier aus der Insel lebt. Wir hatten ein paar nette Stunden, "wavewatching" und ein leckeres Abendessen inklusive.  The day before yesterday we got visited by Klaus-Gerd and Axel. Klaus-Gerd being an old friend of Silvia and Axel his friend, living on the Island since one year. We spent some hours "wavewatching" and having a nice dinner together.

Wir sind sehr beeindruckt
Besuch
Die Wellen türmen sich hier auf bestimmt 6-8m Höhe auf

35h

17.-18.4.2019  Diese Zeit haben wir für die knapp 270 Meilen von Port Napoleon gebraucht. Die ersten 24 davon waren ein Traum, flotte Fahrt mit voller Besegelung und seichten Wellen. Die letzten 10h waren dann eher rauh und es stellte sich heraus, dass weder Skipperin noch Skipper schon wieder seefest sind. Nun ja, graskarpfen hat sich zumindest wacker gehalten und sich im 2. Reff mit voller Fock mit bis zu 12kn durch die Wellen gefräst. … we needed for the leg from Port Napoleon, France to Mallorca. The first 24hrs were a dream ride with full sails and soft waves, the last 10hrs. demonstrated that neither skipperia nor Skipper have their seelegs back yet. Well, at least graskarpfen cut through the waves easily with top speeds of 12kn.

Welliger Ritt in den Hafen

Nach 34 1/2h sind wir froh, die Hafeneinfahrt vor uns zu haben
Portocolom ist in Teilen noch ein beschauliches Fischerdorf
Frank Gehry´s "LUMA" Gebäude in Arles
Das "alte" Arles

Arles

Heute Tour mit dem Rad und Bus nach Arles. Stadtbummel und Einkaufstour. Die vielen Epochen der Baukunst seit den Römern ergeben eine sehr schöne Atmosphäre, auch wenn der Tourismus den Ort fest im Griff hat. Wir sind gespannt, wie sich das Wetter entwickeln wird. Eigentlich wollen wir am Mittwoch nach Mallorca segeln, aber es zeichnet sich ein Wirbel um die Insel ab - wenn der sich verstärkt, kommen wir zwar hin, hätten dann aber vor Anker keine Freude mehr.  Today we made a shopping and Sightseeing tour by bike and bus to Arles. We plan to cut our lines Wednesday to sail to Mallorca, we´ll see, how the weather evolves. 

Zurück in Frankreich

15.4.19 Mit Auto, Flugzeug, Bus und zu Fuß sind wir seit vorgestern zurück auf dem Boot in Port Napoleon. Wir machen alles klar für´s Ablegen, das Autopilot Problem ist auch gefunden und für unsere Überfahrt auf die Balearen fehlt nur noch der passende Wind. Dieser ist für Mittwoch vorhergesagt, mal sehen, ob sich das so hält, das Wetter ist gerade im Umschwung und wir wollen auch nicht in Unwetter auf Mallorca kommen. Zufällig haben wir gestern einer Course Camarguaise beiwohnen können, der lokalen Version des Stierkampfes, bei der die "Torreros" an den Hörnern der Stiere befestigte Trophäen erbeuten müssen - ohne dass ein Schaden an Mensch oder Tier eingeplant wäre.

Course Camarguaise

1066

Battle of Hastings. Die Engländer werden von den Normannen geschlagen. Heute erinnert der Namen des kleinen Städtchens 60 Meilen südlich von London an diese Ereignisse.

7.4.2019 - Wir besuchen René und seine Familie zu seinem 70. Geburtstag - eine Überraschung seiner Frau. Und wir hängen noch 2 Tage dran und streifen in der Umgebung herum - Seven Sisters Klippen, Old Town of Hastings, Bodiam Castle. Der Süden Englands ist ein einziger grüner Garten, das Wetter entspricht den Erwartungen ;-)  The Battle of Hastings. The Normans defeat the English. Today the charming little town reminds us of the ancient battlefield. We are here on invitation of his wife, to surprise René on his 70th birthday together with a number of other guests. We add two days and explore the surroundings: Seven Sisters, Hastings old town, Bodiam Castle. The south of England is really a wonderful garden, the weather is in line with expectations ;-)

Frühling in Südengland
Sheep, what else?
Marschland bei den Seven Sisters
Seven Sisters cliff
More sheep
Battle

März 2019


Frühlingsbesuch

31.3.19 Endlich wird es wärmer. Wir bekommen Besuch von Bert&Bärbel aus der Eifel und nutzen das tolle Wetter für eine kleine Wanderung rund um den Alpsee und auf einige der angrenzenden Hügel. Obwohl die angrenzenden weltberühmten Schlösser in der Saison täglich ca. 10.000 Besucher verzeichnen (@ 39€ Eintritt ,-), sind wir auf weiten Strecken alleine und können den romantischen Weg genießen. Am Ende des Rundweges baden wir kurz in der Menge, dann geht es auf dem Heimweg noch in einen zünftigen Biergarten. Finally it´s getting warmer. With friends visiting from Silvias hometown we use the spring weather and do a short hike round the Alpsee, a lake adjacent to the two famous castles pictured. Although These see 10.000 visitors a day during peak season (@ 39€ ;-), we enjoy a few relatively quiet hours, until we bath in the crowd at the end of our walk. We name it a day having some food and drinks in a nice bavarian beer garden.

Urheberrechtsreform im EU Parlament verabschiedet.

Politik

26.3.19 Politik in einem Reiseblog? Hat da eigentlich nichts zu suchen, aber da wir nun mal in Deutschland sind, berühren uns die Dinge eben. Nachdem im letzten Jahr die neue Datenschutzgrundverordnung vor allem dazu geführt hat, dass der Verbraucher aller Ortens nun explizit seine Erlaubnis geben muss, wenn er das Internet noch sinnvoll nutzen will und Abmahnanwälte vermutlich einen guten Tropfen aufgemacht haben, nun erneut eine Entscheidung mit der Tendenz staatlicher Bevormundung. Die Urheberrechtsreform mag gut gemeint sein, sie wird ihr Ziel aber wohl verfehlen und stattdessen für noch mehr Bürokratie sorgen. Schade.

Überraschung

23.3.19  Gestern Abend gab es eine Überraschung: Silvia hat Jürgen zum politischen Kabarett in die Provinz eingeladen - und es war großartig. Andreas Rebers entlarvt scharfzüngig all die Ersatzreligionen und Exzesse der Political Correctness und seziert präzise die Arroganz der Gutmenschen, die immer ganz genau wissen, was für den Rest der Welt das Richtige ist. Erfrischend in diesen Zeiten, in denen der Vorwärtsgang in Vergessenheit zu geraten scheint.

Ausflug mit den Barrocies

Am 17.3. machen wir mit unseren Freunden von der Barocktanzgruppe einen Ausflug ins Bayerische Nationalmuseum und erfreuen uns einer fachkundigen Führung durch einen mit Pia befreundeten Historiker. Übrigens einer der ersten Tage mit sensationellen 20°C. We meet with friends of our baroque dance group in Munich and visit the Bavarian state museum.

Der Raub der Proserpina
Im Bayerischen Nationalmuseum

Februar 2019


Back to the roots

Mit der Installation der KW-Funkanlage kommen wir in zwei Tagen klar, am dritten Tag segeln wir die 50sm nach La Grande Motte und ankern vor der Werft unseres Bootes. Dort treffen wir Freunde von der Lunara und lernen die Crew der JAMS kennen, außerdem machen wir eine schöne Dinghy Tour nach Le Grau du Roi und Aigues Mortes. Within two days we install the new HF-Radio and then use the good weather to sail 50 miles to La Grande Motte again. There we meet our friends from SY Lunara and the crew of YAMS, a newly delivered Outremer 51 and enjoy a nice  DInghy ride to La Grau du Roi and Aigues Mortes.

Kurzwelliges

Am 24.2. treffen sich Martina, Walle und Jürgen bei Karlsruhe und fahren zum graskarpfen. Auf dem Plan stehen Einbau und Inbetriebnahme des sogenannten SingleSideband Radios, kurz SSB genannt. Es ist eine Kurzwellen Sende- und Empfangsanlage für den Frequenzbereich von etwa 200kHz bis 30.000kHz. Die Amateuerfunker würden es ein HAM Radio nennen, aber wir haben nur den LRC Funkschein und dürfen daher nur den Seefunk nutzen. Wir wollen damit auch auf offener See Wetterkarten, GRIB Files und Navtex Meldungen empfangen, sowie Positionen senden können. Vielleicht klappt auch mal ein Schwätzchen, Walle hat es bei ersten Versuchen immerhin von Frankreich bis nach Philadelphia geschafft. Feb. 24th Martina, Walle & Jürgen meet to travel to the boat and install a HF-Radio for receiving GRIB files, Position reporting, mail and Chats with other sailors.

Die 7m lange Antenne
In den Tiefen des Maschinenraumes

Skifahren im Montafon

Wir verbringen einen wunderbaren Tag auf den Pisten von Gargellen. Am nächsten Tag besuchen wir Enrico in Friedrichshafen, er ist krank und kann Familienbesuch gut gebrauchen.

Ausflug mit den Dinghy nach Grau du Roi
Aigues Mortes im Februar
Strippen ziehen
Chaos auf dem Boot
Bei der Arbeit

... das erste Mal

… Radeln in diesem Jahr bei 15°C und Schnee in der Nähe von Kaufbeuren

Wollte immer schon mal den Track des Bootes animieren. Ein langer Abend ging dabei drauf, mit vier verschiedenen Softwarepaketen nacheinander angewandt, hat es dann geklappt ;-)  I always wanted to animate our track on a map. One Long evening and a number of softwarepackages later it worked.

Januar 2019


Bye Bye, cu soon

Schöne Tage in La Grande Motte

Während der Arbeiten am Boot hatten wir viel Spaß mit gegenseitigen Einladungen auf die Lunara, den Graskarpfen und die Hexe. Wir haben fleissig Seemansgarn gesponnen, unsere jeweiligen technischen Erfahrungen ausgetauscht und uns mit Weiß- und Rotwein gewärmt. Nun sind wir wieder in Augsburg bis Ende Februar, dann wird die KW-Funkanlage installiert. While Outremer was working on our boat we mutually invited us on Lunara, Graskarpfen & Hexe. We spon a little sailor's yarn, exchanged us about our individual technical experiences and warmed ourselves with red & white French wines. We left Port Napoleon for Augsburg now, to come back end of February for the installation of our ham radio.

 

23.1.2019 In den letzten 10 Tagen hat Outremer alle technischen Themen, die in den ersten 2 Jahren aufgelaufen sind behoben: professionell, freundlich und gut organisiert. Danke dafür!  The last 10 days Outremer has fixed all technical issues that came up the last two years in a very professional, well organized and friendly way. Thank you very much!

Merci Outremer!

18.1.19 In La Grande Motte haben wir durch die Vermittlung von Chris ein sehr nettes Paar, Susanne & Martin kennengelernt, die derzeit auch fleißig an Ihrem Boot arbeiten. Gestern Abend haben wir schon einmal drei Flaschen Wein geleert ;-)  Außerdem durften wir der Wasserung der ersten von Outremer gebauten Gunboat beiwohnen - ein irres Schiff, ein wenig über unserem Budget.  In La Grande Motte we met a very kind couple, Susanne & Martin - friends of Chris, who are currently working a lot on their boat as well. We already emptied three bottles of wine yesterday. We also had the chance to watch the launch of the first Gunboat built by Outremer - an amazing boat, slightly above our budget.

Morgens und Abends in La Grande Motte

Einen Nachmittag verbringen wir in Montpellier. One afternoon we spend in Montpellier

18.1.19 Seit Dienstag arbeiten nun mehrere Leute von Outremer superfleissig und gut an den offenen Punkten. Heute am Freitagabend sind wir fast fertig, vor allem die staubigen Arbeiten an der Küchenplatte und die komplette Überarbeitung der Heizung sind durch. Klasse Job, danke Outremer! Wir haben außerdem das Rigg überprüfen lassen und eine ganze Reihe weiterer Wartungsarbeiten gemacht. Nur die Ankerwinsch ist noch offen, die gelieferten Kohlebürsten passten nicht und der Kommutator ist so verschlissen, dass neue Kohlen auch keinen Sinn gemacht hätten.  Since Tuesday a number of Outremer guys work hard on the open issues. Now, Friday evening the works on the kitchenplate and the overhaul of the complete heating System are finished. Great Job, Thanks Outremer!  Besides that, the rig has been checked by two professionals and some other maintenance was done. Only our Lewmar windlass still is a problem, the new brushes sent don´t fit and the commutator is anyway too worn out to put new brushes in.

Die Küchenplatte ist nun besser als neu. The kitchen plate is now better than new.

Camargue

12.1.19 Am nächsten Tag satteln wir die Räder und fahren die 90km zurück nach Port Napoleon, um das Auto nachzuholen. Mitten durch das Naturschutzgebiet der Camargue - trotz recht frostiger Temperatur eine schöne Tour. The next day we jump on our bikes and cycle the 90km back to Port Napoleon to get our car to La Grande Motte. Right through the middle of the Camargue nature parc. It´s Pretty Cold but still fun.

90km

Mistral ist angesagt, laut Wetterbericht so um 25kn. Auf der Höhe von St. Marie de la Mer bläst es aber konstant mit 35kn - hart am Wind macht das schon etwas Mühe und die Wellen sind kurz und chaotisch. Dennoch, wir sind wieder mal begeistert, wie sich graskarpfen da durchbeißt. Und wir hocken drinnen und haben sogar die Heizung an. Dekadenz pur, sehen wir ein ;-)  The forecast predicts 25kn mistral from a north-north-west direction. In reality we face 35kn north-west to beat. The waves are chaotic and short, but we´re again enthousiastic, how well graskarpfen masters These conditions - us sitting inside with the heating on - pure decadence ;-) 

Golf du Fos: Um 9:00 werfen wir die Leinen los

Coming "home" to our shipyard

Wartung der Winschen
Doppelt gemoppelt hält wärmer

Am 14.1. haben wir einen Termin in der Werft. Wir wollen eigentlich auf dem Weg zum Boot noch 2 Tage Skilaufen am Arlberg einschieben. Aber 10km südlich von Augsburg geraten wir schon in einen veritablen Schneesturm und später hören wir, dass alle Zufahrten zum Arlberg gesperrt sind. So fahren wir gleich durch zum Port Napoleon.  We have an appointment with our shipyard the 14th of January. On the way down south we planned to ski in St. Anton for 2 days, but the south of Germany is drowning in snow and all roads are blocked. So we decide to go direct to Port Napoleon.

Am Mittwoch dem 9.1. brechen wir auf ..
Unsere KW Antenne als Bugspriet

Wir genießen ein paar ruhige Tage mit dem ersten richtigen Schnee in dieser Saison, bevor es nächste Woche wieder zum Boot und zur Werft geht. We enjoy a few quiet days with the first snow of the Season, before we´ll have to go to te shipyard next week.

Schneewanderung im Pfaffenwinkel
Heißer Ingwer Tee!
Schön ist´s so nah vor unserer Haustür

Das Dritte Jahr

Die Planung für 2019 ist noch recht vage, aber wir wissen schon, dass wir über die Balearen in den Süden der spanischen Küste wollen, sicher auch nach Gibraltar, Tanger und nach Portugal. Danach sind wir noch ganz unentschieden: Gehen wir nach Norden, machen wir eine Runde zu den Kanaren und den Azoren, segeln wir über den Teich oder gehen wir vielleicht sogar noch mal in´s Mittelmeer. Our plan for 2019 is still vague, but we know, we want to go south to the Baleares, along the spanish coast, through the strait of Gibraltar, to Tanger and Portugal. Afterwards we´re totally open: Do we sail North or South, do we go for a round to the Canaries and the Azores, sail across the atlantic or even back into the mediterranean.